Studie: Verkehrswende braucht gute Arbeit (KCW Consulting)

Für das Fahrpersonal im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gelten Arbeitsbedingungen, die so unattraktiv sind wie in kaum einer anderen Branche – mit negativen Folgen wie Personalmangel, Ausfällen, hoher Fluktuation. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Klima-Allianz-Deutschland, die erstmals systematisch die tarifvertraglichen Arbeitsbedingungen von rund 128.000 Tarifbeschäftigten im Fahrdienst analysiert – aber auch Lösungen aufzeigt und durchrechnet. Überlange und geteilte Schichten, unbezahlte Pausen, häufig wechselnde Arbeitszeiten und Dienstorte sind ein entscheidender Faktor beim Branchenthema Fahrermangel. So summieren sich allein die im Dienstplan festgelegten Pausenzeiten jenseits der gesetzlichen Pflichtdauer jedes Jahr auf zweieinhalb Wochen unbezahlte Arbeit, wie die von KCW Consultants erstellte Studie beschreibt. 

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